JavaScript ist inzwischen zur wichtigsten Programmiersprache geworden und aus dem heutigen Internet nicht mehr wegzudenken. Auch in Stellenausschreibungen ist JavaScript inzwischen die meistgefragt Skriptsprache und das Einsatzgebiet erweitert sich laufend.

Für serverseitige Lösungen erfreut sich die JavaScript-Umgebung Node.js immer größerer Beliebtheit bei der Entwicklung von Anwendungen, Webseiten und sogar Maschinen – wie zum Beispiel von Skills für Amazons Sprachassistent Alexa. Unser Programmierer Elin Yordanov verfolgt die Plattform Node.js seit ihrer Einführung. Um auch seine Kollegen auf den neuesten Stand dieser Technologie zu bringen und die zentralen Vorteile für Entwickler und Kunden gleichermaßen zu erläutert, hat er vor kurzem einen Node.js Workshop in unserer Agentur geleitet.

Node.js für serverseitige Webanwendungen

„Eine der größten Stärken von Node.js ist es, dass nur eine einzige Skriptsprache für alle Anwendungen oder Webseiten benötigt wird“, sagt Elin. Normalerweise wird bei Webseiten das für den Benutzer sichtbare Front-End mit JavaScript programmiert, wohingegen am systemseitigen Back-End auf andere Sprachen wie PHP zurückgegriffen wird. Node.js ist hingegen universal einsetzbar und kann für beide Ebenen flexibel genutzt werden.
Entwickler, die Node.js beherrschen, können den Kunden mehr und vor allem vielseitigere Produkte anbieten. Als asynchrone eventbasierte Programmiersprache reagiert Node.js nicht auf fest definierte Prozeduren, sondern auf Ereignisse. Das erleichtert es, Echtzeit-Anwendungen wie Chat-Apps oder Spiele zu entwickeln. Auch für die Programmierung von Monitorings oder Proxys ist die Sprache hilfreich. Daher meint auch Elin: „Node.js wird in nächster Zeit noch wichtiger werden.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops lag auf dem aktualisierten JavaScript-Standard ECMAScript 6, der seit 2015 die Verwendung der Skriptsprache regelt und teilweise revolutionäre Verbesserungen mit sich gebracht hat.