Er verlangt eine deutliche Haltung gegen die populistischen Strömungen in Europa. SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Römer besuchte am 16. November die Redaktions- und Produktionsräume von De-Media. Wieder hatte der Blog der Republik mit den Autoren Siegfried Gendries, Petra Kappe, Friedhelm Ost, Alfons Pieper, Uwe Pöhls und Martin Schmuck einen interessanten Politiker zum Redaktionsgespräch in die alte Waffelfabrik eingeladen.

Nicht nur zum Rechtsschwung fand Norbert Römer klare Worte. Er bemängelte die populistische Wankelmütigkeit von CDU-Kandidatin Julia Klöckner und kritisierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäubles Sparvorhaben scharf, die schwarze Null könne eine ideologische Bremse sein.

Der Sozialdemokrat verriet außerdem die Schwerpunkte des kommenden Wahlkampfes und das vorrangige Ziel des Abbaus der Langzeitarbeitslosigkeit. Zudem unterstütze die SPD das Leben in schwächeren Landgemeinden: „Hier gibt es auch enorme Potenziale, die wir bereits erfolgreich gefördert haben“, so Römer. Damit meint der Politiker unter anderem die verbesserten Bedingungen der Benachteiligten Stadtteile an der Emscher. Was früher als Kloake verachtet wurde, gilt mittlerweile als beliebtes Wohngebiet. Norbert Römer verkündet: „Wir haben ein Programm für die Zukunft“, die SPD wolle mit ihrer Politik auf einen finanziellen Ausgleich hinwirken.