„Umweltfreundlich, klimafreundlich und CO2-arm“ – so sieht der Umweltminister NRWs Zukunft

Im Jahr der Landtagswahlen in NRW stehen die Politiker gerne Rede und Antwort. So auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Für ein Gespräch mit dem Blog der Republik besuchte Remmel die Redaktions- und Produktionsräume der De-Media und stellte sich den Fragen von Alfons Pieper, Carolin Lonnes, Christina Schröder, Petra Kappe, Siegfried Gendries und Uwe Pöhls.

Der grüne Politiker sprach sich vor allem über die industrielle Zukunft des Landes aus, die „umweltfreundlich, klimafreundlich und CO2-arm“ werden müsse. Dabei hat Remmel vor allem die Fahrzeugbranche im Visier: „Die deutsche Automobilindustrie muss sich in diese Richtung bewegen, sonst sieht sie bald nur noch die Rücklichter.“ Im gleichen Satz lobte der NRW-Minister Hochschulen wie Aachen und Dortmund, die mit der Entwicklung von Elektroautos fortschrittlicher seien, als viele Autobauer in Deutschland.
Der Verbraucherminister fordert außerdem eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch. Für den Kunden soll so eine schnellere Einordnung der Tierhaltung erkennbar sein, ähnlich wie es die Beschriftung bei Eiern vorsieht. Die Massentierhaltung sei nicht nur unwürdig, sondern beeinträchtige auch die Grundwasserqualität, so der Grüne. Diese sei zwar sehr hoch und bisher nicht gefährdet, die Alterung der Gesellschaft bringe aber immer mehr Medikamente in die Umwelt. Auch gefährdeten Flammschutz- und Pflanzenschutzmittel die Wasserqualität. Außerdem verlangt der Minister: „Wir brauchen eine Düngeverordnung, die strenge Zeitregelungen beinhaltet, wann Gülle ausgebracht werden darf und Kontrollen wohin sie geht.“ Denn diese schade dem Grundwasser ebenfalls.

Welche Pläne NRW-Umweltminister Johannes Remmel für das Bundesland in der Zukunft hat und wie er die Chancen seiner Partei bei den diesjährigen Landtagswahlen sieht, können Sie auf dem Blog der Republik nachlesen.