Google testet selbstfahrende Autos und will Internet aus der Stratosphäre verbreiten. Der Umsatz lag im Jahr 2016 bei etwa 90 Milliarden Euro. Ganz unsere Größenordnung, fand unser Grafiker Mirek und hat sich den Internet-Giganten näher angeschaut. Sein Fazit: Aus den Google-Grundsätzen lässt sich einiges abschauen.

„Think big“: Werden wir das deutsche Google?

Wir denken uns klein, bescheinigt Mirek und beweist in einem hart geprüften Faktencheck auf Grundlage streng geheimer Dokumente, dass wir uns in der Größenordnung längst anhand von Google-Maßstäben messen können. Die Analyse ist einfach: 90 Milliarden Umsatz klingen viel, doch rechnet man den reinen Gewinn raus, bricht das auf die einzelnen Mitarbeiter runter und zieht eine zu unterstellende horrende Stromrechnung ab, sollte Google irgendwo in unseren Sphären schweben. Rein wirtschaftlich können wir uns demnach sehen lassen, doch weht in unserem Düsseldorfer Loft auch ein Hauch Silicon-Valley? Ein erstes Checkup zeigt: Das Büro hat keine Kletterwände, Tischtennisplatten oder umgebaute Campingwagen. Aber jeder hat seine eigene Corporate Identity. Musische Talente finden während eines freien Slots an unserem Klavier einen Break-Out, jährlich produzieren wir in unserem Büro-Gewächshaus dutzende User-freundliche Ableger des Spathiphyllum, zu Deutsch Einblatt, und gebrieft wird das Team beim gemeinsamen Yoga-Flow. Schlummert die Google-Mentalität vielleicht längst in uns?

De-Media diskutiert philosophische Ethik-Fragen

Um zu ermitteln, ob unser Team bereit ist, bahnbrechende Ideen zu entwickeln und die Zukunft im Sinne eines Google Moonshots „radikal zu verbessern“, unterzog Statistik-Autodidakt Mirek De-Media einem harten Test. In einem wissenschaftlich geprüften und psychologisch ausgearbeiteten Persönlichkeitstest ging es an die Substanz: Existentielle Dilemmata und philosophische Gedankenexperimente sollten zeigen, wieweit die Agentur im Namen des Fortschritt gehen würde. Die Auswertung bestätigte die Erwartungen: Das De-Medianer-Profil deckt ein großes Google-Potenzial bei der Mehrzahl der Mitarbeiter auf. Ein erfreuliches Ergebnis, bescheinigt Mirek, De-Media Google-Experte. „Das lässt nur bestes für die Zukunft hoffen und zeigt wir sind ein Early Bird. Wir müssen unseren Input verdichten und können dann mittelfristig Updates zu den Issues reporten.“ Soll heißen: Unser Moonshot folgt in Kürze.
Hier unsere Fragen, für alle Google-Ambitionierten:

    1. Sollten selbstfahrende Autos Dich umbringen können?
    2. Nie wieder Handy und Internet oder Bein ab?
    3. Ein Nest-System steuert und misst Temperatur automatisch. Dadurch sammelt es auch pikante Daten, wie Fitnessübungen im Schlafzimmer. Sensible Informationen die nicht in falsche Hände geraten sollten. Ein Argument gegen den Kauf?
    4. Google Earth und Maps gibt es nicht umsonst. Kostenpunkt: Deine Bewegungsdaten. Ist das in Ordnung?
    5. Knacken wir nächstes Jahr den Google-Umsatz?