Uns war es ja immer klar, aber nach bestandener Prüfung haben wir es schriftlich:  Unser Programmierer Elin ist ein sehr guter Drupal-Entwickler. Gestern absolvierte er in Köln die Prüfung mit 90% und darf sich nun „Acquia Certified Developer“ nennen. Wir haben uns die Zeit genommen und  ihn gefragt, wie die Prüfung ablief und welche Inhalte abgefragt wurden.

Nina: „Elin, herzlichen Glückwunsch. Wie fühlst du dich?“

Elin: „Danke Nina, ich freue mich. Super, dass meine Kompetenz jetzt auch bestätigt/zertifiziert ist. Es ist schon ein gutes Gefühl.“

Nina: “Erzähl mal von der Prüfung. Für andere, die auch dieses Drupal-Zertifikat haben möchten, ist sicher interessant zu erfahren, wie man dazu kommt. Wo fand die Prüfung überhaupt statt?“

Elin: „In Köln bei „Train & Education Ltd“. Die Anfahrt für mich war nicht ganz unkompliziert, aber durch die Anleitung der Webseite hab ich mich wenigstens nicht verlaufen. Man kann die Zertifizierung aber auch online absolvieren. Dafür muss man eine Software namens „Sentinel Secure“ auf dem Rechner installieren und eine Webcam zur Verfügung haben.“ (Infos zur Vorbereitung auf die Prüfung hier)

Nina: „Wie verlief die Prüfung?“

Elin: „Ich habe mich an einen zugewiesenen Rechner gesetzt und nach Anweisung die Prüfung absolviert. Es waren Multiple-Choice und auch Multiple-Answer-Fragen dabei, bei denen man mehrere Antworten ankreuzen muss.“

Nina: „Wie lange hat die Prüfung gedauert?“

Elin: “Die Prüfung hat 90 Minuten gedauert. Nach 60 Minuten war ich fertig und habe die restliche Zeit zum Review verwendet. Man hat die Möglichkeit während der Prüfung die Fragen zur eigenen, späteren Prüfung (Review) zu markieren und diese jederzeit aufzurufen und ggf. zu korrigieren.”

Nina: „Wie hast du dich auf die Drupal-Prüfung vorbereitet?“

Elin: „Zum einen habe ich mir einige Tipps bei Acquia durchgelesen. Dann ist es natürlich wichtig, dass du Erfahrung im Einsatz von Drupal mitbringst, also schon oft Drupal-Seiten aufgesetzt und konfiguriert hast, neue Module entwickelt und eingebunden sowie neue Themes entwickelt bzw. existierende anpasst hast. Das gibt dir Sicherheit und den wichtigen Überblick über das Gesamte.“

Nina: „Wurde auch Wissen über Drupal hinaus abgefragt?“

Elin: „Ja, du benötigst auch sehr gute Kenntnisse in HTML, CSS, JavaScript, JQuery, PHP, Performance, Versionierungssystemen wie z. B. GIT, und Sicherheit. Basis-Kenntnisse in Linux-Server-Administration sind auch nötig.“

Nina: „ Hast du Tipps?“

Elin: „Wenn du viele Drupal-Projekte durchgeführt hast, dann bekommst du auch Erfahrung mit Performance-Optimierungen. Gerade bei großen Projekten, die sich lange hinziehen, muss man sich immer wieder Zeit nehmen aufzuräumen, also JavaScripts reduzieren und bessere Caching-Möglichkeiten einbinden. Oft ist man dann froh, dass alles läuft, aber das Beachten von Sicherheitsstandards ist unverzichtbar. Deshalb lasse ich hinterher immer einen Kollegen nochmals die Einhaltung der OWASP-Richtlinien checken. Außerdem werden viele Fragen über Theme-/Template-Layer abgefragt. Auch wenn man sich mit Drupal-Internalien als Entwickler sehr gut auskennt, sollte man sich auch auf die Template-/Theme-Funktionen vorbereiten, denn in Enterprise-Projekten ist oft das Aussehen wichtiger wie die Funktionalität.“

Nina: „Vielen Dank, Elin.“